Bondage 101 - Der Seilknebel

19. September 2008 in Tipps & Tricks 2 Kommentare

Bon­dage ist wirk­lich nicht schwer, sollte man mei­nen. Selbst bei Hete­ros gehö­ren Hand­schel­len am Bett­ge­stell teil­weise zur Standard-Schlafzimmerausstattung (habe ich letz­tens bei einem Umzug wie­der gemerkt…). Oft bleibt es aber bei die­sen klap­pe­ri­gen Blech­tei­len mit Panik-Hebelchen und - *schüt­tel* (rosa) Plüsch. Damit das nicht so blei­ben muss ;-) , werde ich in die­sem Blog hin und wie­der etwas Mate­rial, die ein oder andere Bondage-Position und ein paar Tricks und Kniffe vorstellen.

Ich weiß auch, dass ich kein ech­ter Bondage-Profi bin und dass mir noch sehr viel Mate­rial und Erfah­rung dafür fehlt. Aber was ich bis­her gelernt und für gut befun­den habe, möchte ich wei­ter­ge­ben. Wer sinn­volle Kom­men­tare, Tipps oder Ver­bes­se­rungs­vor­schläge hat, der kann sie unten in einem Kom­men­tar für alle les­bar anbrin­gen. Viel­leicht ent­wi­ckelt man ja so gemein­sam eine Tech­nik etwas weiter.

Für den ers­ten Bei­trag möchte ich nicht mit lang­wei­li­gen Din­gen wie Material- oder Sicher­heits­kunde anfan­gen, son­dern mit etwas, das ich vor Kur­zem erst gelernt habe. Ich hoffe Den­nis ist nicht sauer auf mich, wenn ich hier dar­über blogge - er hat es mir beigebracht.

Die Rede ist vom Seil­kne­bel. Wer kei­nen ech­ten Gummi/Lederknebel sein Eigen nen­nen kann, der greift oft zu Din­gen, die zur Hand lie­gen. Tücher, Socken, Tape - alles was für Ruhe sorgt wird benutzt. Hier eine Methode, wie man das gute alte Seil auch dafür zweck­ent­fremn­den kann.

[Bild nicht gefunden]Man fängt mit einem ein­fa­chen Kno­ten, den man aber nicht zu zieht. Die benö­tigte Schlaufe kann gerne etwas grö­ßer sein - je grö­ßer ihr die Schlaufe macht, desto brei­ter kann nach­her der Kne­bel werden.

Für den ein­fa­chen Kno­ten habt ihr das Seil ja ein­mal durch die Schlaufe gezo­gen. [Bild nicht gefun­den] Die­sen Schritt wie­der­holt ihr jetzt so lange, wie in der Schlaufe Platz ist. Ein­fach ein Ende des Seils immer wie­der durch die Schlaufe zie­hen - es ent­steht so eine Spi­rale an einer Seite der Schlaufe.

Zu bei­den Sei­ten der Schlaufe mit Spi­rale habt ihr jeweils ein Ende Seil. [Bild nicht gefun­den] An die­sen wird jetzt kräf­tig gezo­gen. Die Schlaufe sollte sich nun zuzie­hen und die Spi­rale sehr eng und fest wer­den. Wie ein­fach das geht, hängt von der Sei­lober­flä­che und der Wick­lung der Spi­rale ab (und von eurer Kraft *g*). Wenn es sich nicht gut zuzie­hen lässt, schiebt ein­fach die Spi­ral­wick­lun­gen von hand etwas zusammen.

[Bild nicht gefunden]Das Ergeb­nis sollte nun etwa so aus­se­hen. Mit den ver­blei­ben­den Enden kann man den Kne­bel her­vor­ra­gend hin­term Kopf befes­ti­gen oder sogar den Kopf irgendwo anders dran (Sicher­heit beachten!!!)

Ich hoffe mal, dass euch das als ers­ter Pra­xis­tipp gefällt. Die eine oder andere Idee für [Bild nicht gefun­den] wei­tere 101-Artikel hab ich schon, es kann also bald wei­ter gehen.

PS: Das Seil sollte man nach die­ser Art der Benut­zung immer mal waschen. Kne­bel haben ja so was uner­hört sab­be­ri­ges an sich…

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2 Kommentare

  • Dennis
    21. September 2008

    :-) Warum sollte ich denn sauer sein?

    Geht übri­gens am bes­ten, wenn man dafür ein Nylon­seil benutzt - die sind im Ver­gleich zu Baum­wolle etwas glatter.

  • titan87
    10. Oktober 2008

    Wenn man die Wickel­pro­ze­dur ein zwei­tes mal wie­der­holt erhält man zwei überi­en­an­der­lie­gende Kne­bel… was die kon­ver­sa­tion noch wesent­lich erschwärt :-)

    aber wirk­liich tolle idee… wär ich sel­ber nicht drauf­ge­kom­men… danke^^

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